Da hilft kein Mantel: Frühlingssonne lädt zur Hautvorsorge mit (Stroh-) Hut und Mütze

By 20. April 2010Mai 23rd, 2018Presse

„Es ist schon seltsam“, sagt Corinna Martin, „aber dem größten und vielseitigsten Organ des menschlichen Körpers widmen die meisten Menschen weit weniger Aufmerksamkeit, als dies bei Lungen, Herz oder Magen der Fall wäre.“ Die Fachapothekerin erklärt: „Neben ihrer Funktion als äußere Hülle und Schutz des Körpers vor UV-Strahlen, Hitze und Kälte machen es Millionen Nervenzellen in der Haut möglich, unter anderem den Reiz einer Berührung zu empfinden.“ Weitere wichtige Aufgaben habe die Haut auch bei der Entgiftung des Körpers zudem gebe sie uns sichtbare Zeichen über Veränderungen in unserem Hormonsystem.

„Eigentlich ist es erstaunlich, dass ein Organ mit so vielfältigen Funktionen, das zudem die größte Angriffsfläche für Einflüsse aus unserer Umwelt bietet, so selten krank wird“, sagt die Fachfrau. Umso schwieriger aber liege der Fall für Ärzte und Apotheker, wenn die Haut tatsächlich ernsten Schaden genommen hat. Als ein Beispiel nennt Corinna Martin Pigmentzellen, so genannte Muttermale oder Leberflecke, die sich unter dem Einfluss schädlicher UV-Strahlen in Melanome verwandeln können. Dieser „schwarze Hautkrebs“ zerstört nicht nur die gesunden Hautzellen in seiner Umgebung, er bildet – sagt Corinna Martin – auch bösartige Tochtergeschwüre, die ihrerseits zur Verbreitung der krankhaften Zellwucherungen beitragen können.

Besonders gefährdet an malignen Melanomen zu erkranken seien Menschen mit heller Haut, Sommersprossen und blondem oder rötlichen Haar, die zudem leicht einen Sonnenbrand bekommen. Aber auch alte Menschen, Männer mit wenigen Haaren und Krebs-Patienten in der Chemo-Therapie seien gut beraten, Kopf und Gesicht vor UV-Strahlen zu schützen. Das einfachste Mittel zum Zweck böten Hüte, Mützen und Schals, die – passend zu jeder Kleidung und Jahreszeit – von entsprechenden Fachgeschäften angeboten werden. Corinna Martin: „Da die meisten Menschen vollständig angezogen vor die Haustür treten, bietet ein schicker Hut nicht nur die modische Ergänzung zum eigenen Erscheinungsbild“ sondern sei auch schlicht eine „gesunde Sache.“

Zwar gebe es eine Vielzahl sinnvoller Hautschutz-Cremes und Pflegemittel, da unserer Haut aber neben der UV-Strahlung auch Hitze und Kälte zu schaffen machten, gehe an einer vernünftigen Kopfbedeckung eigentlich kein Weg vorbei. Wer mehr wissen möchte bekommt weitere Informationen bei Corinna Martin (engel-apotheke-nw.de)