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Wenn Sonne krank macht: Screening-Programm lädt zur Vorsorge

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Dank intensiver gesundheitlicher Aufklärung ist es beinahe eine Binsenweisheit: Wer sich in die Sonne begibt muss seine Haut schützen, sonst droht der Hautkrebs. Was allerdings längst nicht jeder weiß: Es reicht bei weitem nicht, nur die, der Sonne direkt ausgesetzten Körperstellen mit Sonnenmilch einzureiben. Wer beispielsweise im Garten werkelt und keine Mütze oder keinen Hut trägt, bringt seinen Kopf in Gefahr und auch die typische Sommer-Bekleidung ist kein Garant, dass der Sonnen-Aufenthalt im Freien ohne Folgen bleibt, denn die gefährliche UV-Strahlung durchdringt auch dünnes Textilgewebe.

Die Warnung vor den Folgen eines Sonnenbades ist nicht unbegründet, die Zahl der Hautkrebserkrankungen steigt rapide an. In Deutschland wird etwa jeder Achte im Laufe seines Lebens mit der Diagnose konfrontiert. Wie bei allen Krebsarten entscheidet eine frühzeitige Erkennung über die Heilungschancen. Deshalb haben seit zwei Jahren alle gesetzlich Krankenversicherten ab dem 35. Lebensjahr einen Anspruch auf Früherkennungsuntersuchungen, das so genannte Hautkrebs-Screening.

Bundesweit haben inzwischen rund elf Millionen Menschen an dieser Vorsorgeuntersuchung teilgenommen, für die sich die teilnehmenden Ärzte speziell qualifizieren müssen. „Die Angst, an Hautkrebs zu erkranken, ist groß“, bestätigt Andrea Veth. Vor allem nach der Urlaubszeit wird die 44-Jährige, die in der Altstadt von Speyer ein Fachgeschäft für Hutmoden betreibt, auf Muttermale, Leberflecken und andere Haut-Verfärbungen angesprochen, wenn sich diese im Gesicht oder an anderen sichtbaren Körperstellen zeigen.

„Wir rate diesen Kunden in jedem Fall, einen der niedergelassenen Ärzte aufzusuchen, der an dem Screeningprogramm teilnimmt“, sagt Veth. Zwar sind nicht alle Hautveränderungen gefährlich. Um „gute“ und „böse“ Muttermale zu unterscheiden haben die, für das Hautkrebs-Screening-Programm qualifizierten, Ärzte jedoch spezielle Lupenlampen, mit denen sie die Eigenarten der Veränderung erkennen und bewerten können.

Auffällig sei, so Veth, dass viele Patienten, neben der Angst vor der Krankheit, auch Sorge vor den optischen Auswirkungen haben, die das Entfernen eines möglicherweise negativ veränderten Hautbereichs mit sich bringt. Damit es erst gar nicht so weit kommt, rät Andrea Veth zu einem respektvollen Umgang mit der Sonne. Dazu gehört, sich den Strahlen nicht übermäßig lange auszusetzen, den Urlaub beispielsweise nicht ausschließlich am Strand oder an Baggerseen zu verbringen.

Außerdem müsse allen Freiluft-Freunden bewusst sein, dass weder ein einfaches Hemd oder T-Shirt, noch eine Sonnenmilch mit extrem hohem Lichtschutzfaktor ein Freibrief für nicht endende Sonnenbäder sind, sondern nur die Zeit unter freiem Himmel verlängern. Auch sollten, etwa bei Arbeiten im Freien, die Kopfpartien geschützt sein. Wer diese Tipps beherzigt hat eine gute Chance, dass es beim regelmäßigen Hauptkrebs-Screening zu keinen beunruhigenden Befunden kommt.

„Die Sonne brannte ihm aufs Hirn …“

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UV Schutz Garantie von Mayser

Davon, dass Hüte und Mützen eine „gesunde Sache“ sind, ist Andrea Veth nicht nur von Berufs wegen überzeugt. In der dritten Generation führt die gelernte Modistin ein Fachgeschäft für Kopfbedeckungen in der Altstadt von Speyer. Mit den ersten Sonnenstrahlen sind es vor allem Männer, die sich die Klinke des verwinkelten Ladens in der Rossmarktstrasse in die Hand geben. Allen gemeinsam sind eine „hohe Stirn“ und meist eine auffällig gerötete Kopfhaut als Folge eines beginnenden Sonnenbrandes. Der aber ist nicht nur unangenehm sondern erhöht auch das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Mediziner warnen seit langem vor den Gefahren eines ungeschützten Sonnenbades. „Wer aber“, fragt Andrea Veth, „kommt auf den Gedanken, dass Gartenarbeit, der wöchentliche Einkaufsbummel oder die Mittagspause im Park ein Sonnenbad für die Kopfhaut bedeuten.“

Für Abhilfe sorgen Hüte und Mützen, deren Hersteller längst dazu übergegangen sind, das gefürchtete UV-Licht durch spezielle Techniken von den Köpfen ihrer Kunden fern zu halten. Mit einem eigenen Zertifikat bestätigen die Hohenstein Institute zudem die Beständigkeit des UV-Schutzes, selbst wenn die Kopfbedeckung nach längerem Gebrauch den Weg in die Waschmaschine angetreten hat. Empfindlichen Kunden rät Andrea Veth dazu, beim Kauf neuer Hüte und Mützen auf diese besonderen UV-Schutz-Hinweise zu achten. Vor allem ältere Menschen sollten sich nicht von den modernen Werbe-Bezeichnungen abschrecken lassen, mit denen die Hersteller ihre jeweiligen Produkte gekennzeichnet haben.

Zwar erinnern Wort-Ungetüme wie „Moisture-Control-System“ (MCS), „Nano-Dry“ und „Cool-Max“ eher an die Sonderausstattung japanischer Sportwagen, dennoch aber böten die entsprechend gekennzeichneten Produkte, neben einem hohen Tragekomfort, auch den entsprechenden Sonnenschutz. Andrea Veth: „MCS und Nano-Dry leiten den Schweiß vom Körper weg und sorgen so für ein angenehm kühles Gefühl. Kopfbedeckungen, die mit einem „Climate Control System“ ausgestattet sind, verfügen über spezielle Innenfutter und Beschichtungen, die dafür sorgt, dass der Temperatur-Ausgleich außerhalb und innerhalb der Mütze nur langsam von statten geht. „Im Winter warm, im Sommer kühl“, fasst Andrea Veth zusammen.

Interessant sei zudem ein weiß-rot  gestalteter Hinweis mit dem Aufdruck „Protect“, der von unterschiedlichen Zahlen begleitet wird. Diese Zahlen geben Aufschluss über den UV-Schutzfaktor der jeweiligen Mütze. Diesen gilt es mit der Zahl 15 zu multiplizieren. „Die meisten Menschen können sich rund 15 Minuten der Sonne aussetzen, ohne dass die Haut Schaden nimmt“, erklärt Andrea Veth. Eine Mütze nach dem Hohenstein-UV-Standard 801 und mit dem Hinweis „Protect 80“ böte ihrem Träger dauerhaft eine Verlängerung des natürlichen UV-Schutzes um den Faktor 80.