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Zylinder Archive - Beisel-Hüte-Speyer

Historische Hüte

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Historische Hüte
das sind verschiedene Zylinder, Melone,
Dreispitz, Homburger, der Spanier, oder einfach
Vereinshüte.
Wir haben einen Deutschen Hersteller, der verschiedene
Qualitätsstufen und Preislagen anbietet
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Zauberhut: Speyerer Traditions-Unternehmen präsentiert neue Seiten im Internet

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„Es gibt eine Menge guter Gründe, einen Hut zu tragen.“ Wer das sagt, ist Andrea Veth. Die 44-Jährige ist überzeugt davon, dass Hüte und Mützen ein ideales Mittel bieten, das eigene Lebensgefühl zu betonen. Es liegt auf der Hand, Andrea Veth  hat mehr als den üblichen Hut-Virus, dem auch der Rest einer verschworenen Gemeinschaft verfallen ist, der sich seit beinahe 60 Jahren die Klinke eines speziellen Fachgeschäft in der Altstadt von Speyer in die Hand gibt. „’Hut Beisel’ ist eine Institution“, sagt Andrea Veth. In der dritten Generation leitet die gelernte Modistin ihr Familienunternehmen, gleich neben dem Altpörtel, ein Mekka für Hutfreunde, Lebenskünstler, Freimaurer, Schornsteinfeger und Individualisten jeden Alters und jedweder Couleur.

„Die Wurzel des Wortes ‚Hut’ liegt im Schatten der Geschichte“, sagt Veth. Sicher sei, dass sich ein Zweig dieser Wurzel auf eine Körperbedeckung, als Schutz vor Kälte, Nässe und ähnlichen Unliebsamkeiten bezieht.  Ein anderer Zweig hingegen ranke sich um den Begriff der Fürsorge und des Schutzes vor Bedrohungen  für Leib und Leben. Immerhin, Zeitgenossen unserer Tage müssen nicht auf der Hut sein, um einen solchen zu tragen und so bietet das Ladengeschäft in der Rossmarktstraße 37 Hüte und Mützen für jeden Geschmack, gefertigt in unterschiedlichsten Formen, Farben  und aus den verschiedensten Materialien.

Dass es in all dieser Vielfalt keine Faustregel gibt, welcher Hut zu welchem Typ passt, bestätigt Andrea Veth auf Anfrage. „Hüte betonen die individuellen Züge eines Gesichts“, erklärt die Fachfrau. Bei der Auswahl der passenden Kopfbedeckung gehe es daher ein bisschen zu wie bei Ollivander – der berühmten Zauberstab-Manufaktur in der Welt von Harry Potter & Co. „Es ist der Hut, der sein Gesicht findet“, sagt Andrea Veth mit einem Augenzwinkern. Natürlich sei auch ein bisschen Service, ein wenig Menschenkenntnis und eine Priese Fachwissen mit im Spiel, wenn ganz alltägliche Zeitgenossen von dem Hut-Virus befallen werden, der sich in vielen Fällen zu einer lebenslangen Leidenschaft entwickelt habe. „Aber alles in allem ist es pure Magie“, schmunzelt Andrea Veth. Und die können Zauberlehrlinge, Hut-Freunde und alle, die es werden wollen nun auch im Internet erleben: www.Beisel-Huete.de

Die Kutsche kommt: Traditionelles Fahren zeigt Kunst und Kultur vergangener Tage

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Lange Zeit waren sie aus dem Straßenbild unserer Städte verschwunden: Kutschen galten als altertümlich und die Kunst, Pferde vor einen Wagen zu spannen, geriet beinahe in Vergessenheit, angesichts der Flexibilität und Beweglichkeit, die das Automobil der modernen Gesellschaft bietet. „Einer Handvoll Liebhabern verdanken wir es, dass das ‚Kulturgut Kutsche’ im 21. Jahrhundert angekommen ist“, sagt Andrea Veth. In dritter Generation führt die gelernte Modistin ein Hutmoden-Geschäft in der Altstadt von Speyer. Mit dem „Pferde-Virus“ hatte sich die heute 44-Jährige schon als kleines Mädchen angesteckt und so finden Reiter und Fahrer bei „Hut Beisel“ eine begeisterte Ansprechpartnerin geht es um Fragen der passenden
Kopfbedeckung für alle Lebenslagen.

Die Fachfrau ist davon überzeugt, dass der Aufschwung, den die alte Kunst des Kutschfahrens genommen hat, auch der steigenden Zahl von Tourismus-Büros und Pferdesportvereinen zu verdanken ist, die Kutschen und Fahrer als Magnete für ihre Veranstaltungen entdecken. Und dabei finden sich, so Andrea Veth, auch immer mehr Freunde des traditionellen Fahrens zusammen, die das Reise- und Transportvehikel vergangener Generationen mit großem Engagement am Leben erhalten. Veth: „Es steht  nicht der Wettkampf an vorderster Stelle, sondern die Equipage an sich: Die schmucke Einheit zwischen Pferd, Wagen, Geschirr und Fahrer.“ Und wenn schon die Besatzung bei „kleinen“ Fahrturnieren an eine entsprechende Kleiderordnung gebunden ist, so wird diese bei den Traditions-Fahrten perfektioniert.

„Zu einem Muss für jeden Fahrer, der etwas auf sich hält, gehört die passende Kopfbedeckung“, sagt Andrea Veth. Besonders Interesse hat die Fachfrau dabei an den feinen Unterschieden. Ein Beispiel bieten graue und schwarze Zylinder, die im ersteren Fall signalisieren, dass der Fahrer gleichzeitig der Besitzer des Gespannes ist. Der schwarze Zylinder hingegen schmückt den Kopf des Beifahrers. Und natürlich erkennt der Eingeweihte den echten Fahrzylinder an dem schmalen Ripsband, im Unterschied zu einem Herrenzylinder, der sich mit einem breiten Bande schmücken darf.

Zu einer Stadtanspannung ist übrigens eine passende Kopfbedeckung ebenso unerlässlich wie zu einer so genannten Landanspannung. Hier jedoch treiben Baseball-Kappen und Schlapphüte dem Kenner ein Schaudern über die Kopfhaut. „Das Gesamtbild muss passen“, ist auch Andrea Veth überzeugt und empfiehlt je nach Gespann und Kutscherkleidung eine weiche Mütze, die Melone oder ein breitkrempiger Hut, „allerdings nicht das Modell ‚John Wayne’“. Vergleichbares gelte übrigens auch für Damen auf dem Kutschbock, denen die moderne Zeit erlaubt, endlich selber die Leinen in die Hand zu nehmen. „Eine echte Dame erkennt man eben zu allen Gelegenheiten“, ist Andrea Veth überzeugt und das gelte selbstverständlich auch für den stilechten Ausflug mit Pferden und Wagen. Wer mehr wissen möchte bekommt eine umfassende Beratung bei Hut Beisel in Speyer.

Ein „Klack“ für die Freiheit: Andrea Veth lädt zum Abenteuer mit Hut

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„Was verbindet den US-Präsidenten Abraham Lincoln mit Marlene Dietrich, Johnnie Walker, Alice Cooper und der reichsten Ente der Welt“, fragt Andrea Veth. „Der Zylinder“, schmunzelt die gelernte Modistin und verschwindet in den Winkeln ihres winzigen Geschäftes in einer Seitengasse der Speyerer Fußgängerzone. 1999 hatte Andrea Veth das Hutmoden-Geschäft im Schatten des Altpörtels von ihrer Mutter übernommen. Diese wiederum hatte den Betrieb 1972 von ihrer Mutter geerbt.

„’Hut Beisel’ gibt es in Speyer seit 1951“, verkündet Andrea Veth und taucht über eine Treppe und am anderen Ende des Erdgeschosses wieder in den Verkaufsraum ihres traditionsreichen Familien-Betriebes ein. In der Hand hält sie eine 13 Zentimeter hohe, nachtblaue, seidig glänzende Hut-Schönheit. „Das ist ein echter Chapeau Claque“, sagt Andrea Veth, „wenn auch ein kleiner.“ Dass „ausgewachsene“ Zylinderhüte Schwindel erregende Höhen erreichen, betätigt ein Blick in die Geschichtsbücher. Dort wurde das erste Auftauchen eines Seidenzylinders als das „aufregendste Ereignisse des Jahres 1797“ verzeichnet, bei dessen „beängstigendem Anblick“ Frauen in Ohnmacht gefallen seien. „Tatsächlich gab es den hohen Hut aber schon viel früher“, sagt Andrea Veth und erinnert an ein Gemälde, das König Philipp II von Spanien  mit einem Urahn der zerbrechlich wirkenden Konstruktion aus Seide, Schellack und einem komplizierten Federmechanismus, auf dem Ladentisch des Speyerer Hutladens zeigt.

Zwar seien wohl nur wenige gekrönte Häupter unter den Herren, die ihre Zylinder heutzutage bei Hut Beisel bestellen, über mangelnde Nachfrage aber kann sich die Inhaberin nicht beklagen: Ob Pferderennen, Sylvester-Ball, zur Premierenfeier, bei Hochzeiten oder zur Übergabe des Meister-Titels einer Schornsteinfeger-Innung – der Zylinder sei gefragt wie je zuvor. Nach Auskunft von Andrea Veth bilde der hohe Hut auch einen gefragten Abschluss, darf sich der Mann von Welt in Gesellschaft, und mit Smoking oder Frack präsentieren. Auch die Mitglieder einiger Freimaurer-Logen tragen den Zylinder zu besonderen Anlässen und verstehen den „Hohen Hut“ dann als ein Sinnbild für die Gleichberechtigung ihrer Mitglieder.

„Hüte waren schon immer ein Symbol der Freiheit“, sagt Andrea Veth und ist überzeugt „Männer und Hüte – das gehört irgendwie zusammen.“ Stimmt, denn als ich das kleine Geschäft in der Rossmarktstraße verlasse, trage ich einen, typischen, australischen Outback-Hut auf dem Kopf und fühle mich ein bisschen wie Crocodile Dundee. Und wer weiß, vielleicht gibt es beim nächsten Mal doch einen Zylinder.

Welcher ist nun der echte Zylinder?

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Ob Klappzylinder, mit seidigem Stoff überzogener Filz, oder der reine Filzzylinder – Sie müssen sich nur entscheiden welchen Sie möchten.
Selbstverständlich bieten wir den Herren von Welt auch einen echten Chapeau Claque.
Den Homburger, die Melone oder historische Hüte bekommen sie in verschiedenen Filzqualitäten