Category

Presse

60 Jahre Hutgeschäft

By | Presse | No Comments

Das Hutgeschäft hatte eine grandiose Feier zum 60. Geburtstag.

Es dankt allen Mitwirkenden und Zuschauern für ein gelungenes Fest!

„Hüte zu verkaufen war früher nicht einfacher, es war anders“, sagt Andrea Veth. In dritter Generation führt die heute 46-Jährige das letzte Hutgeschäft in der Innenstadt von Speyer. Vor 60 Jahren hatte die Großmutter der heutigen Inhaberin, Maria Wilkens, damit begonnen, Hüte für die Speyerer Damenwelt zu ziehen. Das war 1951 und die ersten Hüte nahmen in der Küche einer winzigen Wohnung in der Gayerstraße Gestalt an.

„Meine Mutter war eine echte Künstlerin“, erinnert sich Christa Beisel, die dem Unternehmen in den Jahren 1972 bis 1999 vorgestanden hatte. Maria Wilkens nähte ihre Hüte aus dem Stoff alter Soldatenmäntel. Mit Nadel und Faden entstanden Blumen und Schleifen aus Fahnentuch und schon 1956 zog der Damenhutsalon in die Korngasse.

„Damals gab es in Speyer fünf Hutgeschäfte“, erinnert sich Christa Beisel. Heute ist „Hut Beisel“ nicht nur das erste und einzige Haus am Platz, sondern zählt, seit 2007 die neuen  Geschäftsräume in der Rossmarktstraße bezogen wurden, auch zu den größten Fachgeschäften für Hutmode in Rheinland-Pfalz.

„Bis dahin war es ein langer Weg“, sagt Christa Beisel. Kaum ein Tourist, der heute die südländische Gelassenheit und das mittelalterliche Flair auf der Maximilianstraße genießt, kann sich vorstellen, dass bis Ende der 1980er Jahre ein Großteil des Speyerer Stadtverkehrs zwischen Altpörtel und Dom geflossen ist. „Anfang der 1970er Jahre gab es in der Altstadt von Speyer noch richtige Bauern“, sagt Christa Beisel. Die Felder lagen westlich der Eisenbahnlinie, in der Gegend der Verwaltungshochschule und dort, wo heute das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus steht. Auch die Regionen nördlich von Speyer, in der Auestraße und am Industriegebiet West, waren in den 1960er Jahren von Sand und Ackerbau geprägt.

„Speyer hat eine enorme Entwicklung genommen“, sagt Andrea Veth und erinnert daran, dass nicht nur die Wurzeln des weltbekannten Schuh-Hauses Salamander in Speyer gründen. Zeitweise wurde der, in den 1950er und -60er Jahren beliebte Heinkelroller und die Kunststoff-Karrosserie des Porsche 904 (Porsche Carrera GTS) in den Hallen der ehemaligen Pfalz-Flugzeugwerke gebaut. Speyer war Sitz eines Oberpostamtes und des Regierungspräsidiums und auch die Ansiedlung der Erdöl-Raffinerien und der Ausbau des Hafens haben Einfluss auf das Lebensgefühl und die Strukturen der Stadt genommen.

Zu den Konstanten, die das Leben der Menschen in Speyer seit 60 Jahren ausmachen, zählen, da sind sich Andrea Veth und Christa Beisel sicher, Hüte mit Qualität. Aus diesem Grund machen sich Tochter und Mutter auch keine Sorgen über die Zukunft ihres Geschäftes. „Natürlich schreitet die Zeit voran“, sagt Christa Beisel, aber als Unternehmerin 60 Jahre Stadtgeschichte zu erleben mache Mut, dass es auch morgen weiter geht. Es komme darauf an zuzupacken, statt abzuwarten „und Hüte werden immer gebraucht.“

Text von Cornelius Bischoff

Wenn Sonne krank macht: Screening-Programm lädt zur Vorsorge

By | Presse | No Comments

Dank intensiver gesundheitlicher Aufklärung ist es beinahe eine Binsenweisheit: Wer sich in die Sonne begibt muss seine Haut schützen, sonst droht der Hautkrebs. Was allerdings längst nicht jeder weiß: Es reicht bei weitem nicht, nur die, der Sonne direkt ausgesetzten Körperstellen mit Sonnenmilch einzureiben. Wer beispielsweise im Garten werkelt und keine Mütze oder keinen Hut trägt, bringt seinen Kopf in Gefahr und auch die typische Sommer-Bekleidung ist kein Garant, dass der Sonnen-Aufenthalt im Freien ohne Folgen bleibt, denn die gefährliche UV-Strahlung durchdringt auch dünnes Textilgewebe.

Die Warnung vor den Folgen eines Sonnenbades ist nicht unbegründet, die Zahl der Hautkrebserkrankungen steigt rapide an. In Deutschland wird etwa jeder Achte im Laufe seines Lebens mit der Diagnose konfrontiert. Wie bei allen Krebsarten entscheidet eine frühzeitige Erkennung über die Heilungschancen. Deshalb haben seit zwei Jahren alle gesetzlich Krankenversicherten ab dem 35. Lebensjahr einen Anspruch auf Früherkennungsuntersuchungen, das so genannte Hautkrebs-Screening.

Bundesweit haben inzwischen rund elf Millionen Menschen an dieser Vorsorgeuntersuchung teilgenommen, für die sich die teilnehmenden Ärzte speziell qualifizieren müssen. „Die Angst, an Hautkrebs zu erkranken, ist groß“, bestätigt Andrea Veth. Vor allem nach der Urlaubszeit wird die 44-Jährige, die in der Altstadt von Speyer ein Fachgeschäft für Hutmoden betreibt, auf Muttermale, Leberflecken und andere Haut-Verfärbungen angesprochen, wenn sich diese im Gesicht oder an anderen sichtbaren Körperstellen zeigen.

„Wir rate diesen Kunden in jedem Fall, einen der niedergelassenen Ärzte aufzusuchen, der an dem Screeningprogramm teilnimmt“, sagt Veth. Zwar sind nicht alle Hautveränderungen gefährlich. Um „gute“ und „böse“ Muttermale zu unterscheiden haben die, für das Hautkrebs-Screening-Programm qualifizierten, Ärzte jedoch spezielle Lupenlampen, mit denen sie die Eigenarten der Veränderung erkennen und bewerten können.

Auffällig sei, so Veth, dass viele Patienten, neben der Angst vor der Krankheit, auch Sorge vor den optischen Auswirkungen haben, die das Entfernen eines möglicherweise negativ veränderten Hautbereichs mit sich bringt. Damit es erst gar nicht so weit kommt, rät Andrea Veth zu einem respektvollen Umgang mit der Sonne. Dazu gehört, sich den Strahlen nicht übermäßig lange auszusetzen, den Urlaub beispielsweise nicht ausschließlich am Strand oder an Baggerseen zu verbringen.

Außerdem müsse allen Freiluft-Freunden bewusst sein, dass weder ein einfaches Hemd oder T-Shirt, noch eine Sonnenmilch mit extrem hohem Lichtschutzfaktor ein Freibrief für nicht endende Sonnenbäder sind, sondern nur die Zeit unter freiem Himmel verlängern. Auch sollten, etwa bei Arbeiten im Freien, die Kopfpartien geschützt sein. Wer diese Tipps beherzigt hat eine gute Chance, dass es beim regelmäßigen Hauptkrebs-Screening zu keinen beunruhigenden Befunden kommt.

„Die Sonne brannte ihm aufs Hirn …“

By | Presse | No Comments
UV Schutz Garantie von Mayser

Davon, dass Hüte und Mützen eine „gesunde Sache“ sind, ist Andrea Veth nicht nur von Berufs wegen überzeugt. In der dritten Generation führt die gelernte Modistin ein Fachgeschäft für Kopfbedeckungen in der Altstadt von Speyer. Mit den ersten Sonnenstrahlen sind es vor allem Männer, die sich die Klinke des verwinkelten Ladens in der Rossmarktstrasse in die Hand geben. Allen gemeinsam sind eine „hohe Stirn“ und meist eine auffällig gerötete Kopfhaut als Folge eines beginnenden Sonnenbrandes. Der aber ist nicht nur unangenehm sondern erhöht auch das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Mediziner warnen seit langem vor den Gefahren eines ungeschützten Sonnenbades. „Wer aber“, fragt Andrea Veth, „kommt auf den Gedanken, dass Gartenarbeit, der wöchentliche Einkaufsbummel oder die Mittagspause im Park ein Sonnenbad für die Kopfhaut bedeuten.“

Für Abhilfe sorgen Hüte und Mützen, deren Hersteller längst dazu übergegangen sind, das gefürchtete UV-Licht durch spezielle Techniken von den Köpfen ihrer Kunden fern zu halten. Mit einem eigenen Zertifikat bestätigen die Hohenstein Institute zudem die Beständigkeit des UV-Schutzes, selbst wenn die Kopfbedeckung nach längerem Gebrauch den Weg in die Waschmaschine angetreten hat. Empfindlichen Kunden rät Andrea Veth dazu, beim Kauf neuer Hüte und Mützen auf diese besonderen UV-Schutz-Hinweise zu achten. Vor allem ältere Menschen sollten sich nicht von den modernen Werbe-Bezeichnungen abschrecken lassen, mit denen die Hersteller ihre jeweiligen Produkte gekennzeichnet haben.

Zwar erinnern Wort-Ungetüme wie „Moisture-Control-System“ (MCS), „Nano-Dry“ und „Cool-Max“ eher an die Sonderausstattung japanischer Sportwagen, dennoch aber böten die entsprechend gekennzeichneten Produkte, neben einem hohen Tragekomfort, auch den entsprechenden Sonnenschutz. Andrea Veth: „MCS und Nano-Dry leiten den Schweiß vom Körper weg und sorgen so für ein angenehm kühles Gefühl. Kopfbedeckungen, die mit einem „Climate Control System“ ausgestattet sind, verfügen über spezielle Innenfutter und Beschichtungen, die dafür sorgt, dass der Temperatur-Ausgleich außerhalb und innerhalb der Mütze nur langsam von statten geht. „Im Winter warm, im Sommer kühl“, fasst Andrea Veth zusammen.

Interessant sei zudem ein weiß-rot  gestalteter Hinweis mit dem Aufdruck „Protect“, der von unterschiedlichen Zahlen begleitet wird. Diese Zahlen geben Aufschluss über den UV-Schutzfaktor der jeweiligen Mütze. Diesen gilt es mit der Zahl 15 zu multiplizieren. „Die meisten Menschen können sich rund 15 Minuten der Sonne aussetzen, ohne dass die Haut Schaden nimmt“, erklärt Andrea Veth. Eine Mütze nach dem Hohenstein-UV-Standard 801 und mit dem Hinweis „Protect 80“ böte ihrem Träger dauerhaft eine Verlängerung des natürlichen UV-Schutzes um den Faktor 80.

Da hilft kein Mantel: Frühlingssonne lädt zur Hautvorsorge mit (Stroh-) Hut und Mütze

By | Presse | No Comments

„Es ist schon seltsam“, sagt Corinna Martin, „aber dem größten und vielseitigsten Organ des menschlichen Körpers widmen die meisten Menschen weit weniger Aufmerksamkeit, als dies bei Lungen, Herz oder Magen der Fall wäre.“ Die Fachapothekerin erklärt: „Neben ihrer Funktion als äußere Hülle und Schutz des Körpers vor UV-Strahlen, Hitze und Kälte machen es Millionen Nervenzellen in der Haut möglich, unter anderem den Reiz einer Berührung zu empfinden.“ Weitere wichtige Aufgaben habe die Haut auch bei der Entgiftung des Körpers zudem gebe sie uns sichtbare Zeichen über Veränderungen in unserem Hormonsystem.

„Eigentlich ist es erstaunlich, dass ein Organ mit so vielfältigen Funktionen, das zudem die größte Angriffsfläche für Einflüsse aus unserer Umwelt bietet, so selten krank wird“, sagt die Fachfrau. Umso schwieriger aber liege der Fall für Ärzte und Apotheker, wenn die Haut tatsächlich ernsten Schaden genommen hat. Als ein Beispiel nennt Corinna Martin Pigmentzellen, so genannte Muttermale oder Leberflecke, die sich unter dem Einfluss schädlicher UV-Strahlen in Melanome verwandeln können. Dieser „schwarze Hautkrebs“ zerstört nicht nur die gesunden Hautzellen in seiner Umgebung, er bildet – sagt Corinna Martin – auch bösartige Tochtergeschwüre, die ihrerseits zur Verbreitung der krankhaften Zellwucherungen beitragen können.

Besonders gefährdet an malignen Melanomen zu erkranken seien Menschen mit heller Haut, Sommersprossen und blondem oder rötlichen Haar, die zudem leicht einen Sonnenbrand bekommen. Aber auch alte Menschen, Männer mit wenigen Haaren und Krebs-Patienten in der Chemo-Therapie seien gut beraten, Kopf und Gesicht vor UV-Strahlen zu schützen. Das einfachste Mittel zum Zweck böten Hüte, Mützen und Schals, die – passend zu jeder Kleidung und Jahreszeit – von entsprechenden Fachgeschäften angeboten werden. Corinna Martin: „Da die meisten Menschen vollständig angezogen vor die Haustür treten, bietet ein schicker Hut nicht nur die modische Ergänzung zum eigenen Erscheinungsbild“ sondern sei auch schlicht eine „gesunde Sache.“

Zwar gebe es eine Vielzahl sinnvoller Hautschutz-Cremes und Pflegemittel, da unserer Haut aber neben der UV-Strahlung auch Hitze und Kälte zu schaffen machten, gehe an einer vernünftigen Kopfbedeckung eigentlich kein Weg vorbei. Wer mehr wissen möchte bekommt weitere Informationen bei Corinna Martin (engel-apotheke-nw.de)

Handschuh schützt vor Alltags-Viren: Hygiene-Regeln helfen gegen Erreger-Ansturm in Schule und Büro

By | Presse | No Comments

„Gesundheit!“, sagt Corinna Martin. Was sich bei einem ersten Hinhören anhört wie eine gut gemeinte Reaktion auf das derzeit allgegenwärtige Niesen in Autobussen, Kaufhäusern, im Restaurant oder Klassenzimmer, meint die Fachapothekerin aus Neustadt mit großem Ernst. „Kaum ein Mensch macht sich in Deutschland noch Gedanken über die Gefahr, die von Infektionskrankheiten ausgeht“, sagt die Pharmazeutin. Zwar hat die so genannte Schweinegrippe für einen kurzfristigen Ansturm der Verbraucher auf Mundschutz, Latexhandschuhe und Desinfektionsmittel in den Supermarkt-Regalen geführt, dass aber Experten seit geraumer Zeit zur Umsicht raten, wenn es um Fragen der Alltagshygiene geht, sei in der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet geblieben.

Als Beispiel nennt Corinna Martin das angesprochene Niesen: Zwar raten wohlmeinende Eltern dem verschnupften Nachwuchs immer wieder dazu, die Hand vor den Mund zu halten. Den zahllosen, auf diesem Weg verbreiteten Viren stellt diese Vorsichtsmaßnahme jedoch kein ernst zu nehmendes Hindernis in den Weg. Dies umso weniger, wenn sich der Sprössling anschließend als wohl erzogen erweißt und Bekannten die solcherart kontaminierte Hand artig zum Gruß hinstreckt. Dagegen hilft, sagt Corinna Martin, ein einfacher Handschuh. Den gibt es – in allen Farben, Materialien und passend zu der jeweiligen Oberbekleidung – in ausgewiesenen Fachgeschäften und er ist, bestätigt Andrea Veth, mehr als ein Accessoires für modebewusste Zeitgenossen beiderlei Geschlechts: In dritter Generation führt die gelernte Modistin ein Hutmodengeschäft in der Altstadt von Speyer und auch bei „Hut Beisel“ hatte die „Schweinegrippe“ für erhöhte Nachfrage nach Schaltüchern und Handschuhen geführt.

Dass vor allem letztere einen sinnvollen Schutz in Zeiten mangelhafter Allgemeinhygiene bieten, bestätigt Prof. Dr. Martin Exner vom Institut für Hygiene und öffentliche Gesundheit der Universität Bonn. In einem Aufsatz des Wissenschaftlers für das „Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz“ warnte der Experte schon 2008 vor der enormen Fähigkeit der Krankheitserreger, auf – auf den ersten Blick – sauberen Flächen zu überleben. Corinna Martin: „Schon kleine Kinder bekommen gesagt, dass sie sich nicht auf die Brillen öffentlicher Toiletten setzen sollen.“ Vor den Gefahren die auf einem Türgriff lauern – nicht nur der Toilette; sondern des Klassenzimmers oder eines Restaurants – werde aber nicht gesprochen. Dabei reiche ein einzelner, zum Beispiel mit dem Noro-Virus besiedelter, Türgriff, um 14 Personen über Tage mit einer Sonderform des gefürchteten Brech-Durchfalls anzustecken.

Als eine geeignete Vorsichtsmaßnahme empfiehlt die Fachfrau – neben passenden Handschuhen, die, glaubt man dem seligen Freiherren Knigge, die Dame von Welt auch bei Begrüßungen nicht abzulegen braucht – eine umfassende Hygiene-Aufklärung, die schon in Kindergärten und Schulen einsetzen sollte. Corinna Martin: „Die wenigsten Eltern sind sich der Gefahren bewusst, die von Viren im Alltag ausgehen. Umso wichtiger sei es, dass Kinder  möglichst früh lernten einfach Hygienemaßnahmen zu beachten und im Umfeld der Familie umzusetzen.

Zauberhut: Speyerer Traditions-Unternehmen präsentiert neue Seiten im Internet

By | Presse | No Comments

„Es gibt eine Menge guter Gründe, einen Hut zu tragen.“ Wer das sagt, ist Andrea Veth. Die 44-Jährige ist überzeugt davon, dass Hüte und Mützen ein ideales Mittel bieten, das eigene Lebensgefühl zu betonen. Es liegt auf der Hand, Andrea Veth  hat mehr als den üblichen Hut-Virus, dem auch der Rest einer verschworenen Gemeinschaft verfallen ist, der sich seit beinahe 60 Jahren die Klinke eines speziellen Fachgeschäft in der Altstadt von Speyer in die Hand gibt. „’Hut Beisel’ ist eine Institution“, sagt Andrea Veth. In der dritten Generation leitet die gelernte Modistin ihr Familienunternehmen, gleich neben dem Altpörtel, ein Mekka für Hutfreunde, Lebenskünstler, Freimaurer, Schornsteinfeger und Individualisten jeden Alters und jedweder Couleur.

„Die Wurzel des Wortes ‚Hut’ liegt im Schatten der Geschichte“, sagt Veth. Sicher sei, dass sich ein Zweig dieser Wurzel auf eine Körperbedeckung, als Schutz vor Kälte, Nässe und ähnlichen Unliebsamkeiten bezieht.  Ein anderer Zweig hingegen ranke sich um den Begriff der Fürsorge und des Schutzes vor Bedrohungen  für Leib und Leben. Immerhin, Zeitgenossen unserer Tage müssen nicht auf der Hut sein, um einen solchen zu tragen und so bietet das Ladengeschäft in der Rossmarktstraße 37 Hüte und Mützen für jeden Geschmack, gefertigt in unterschiedlichsten Formen, Farben  und aus den verschiedensten Materialien.

Dass es in all dieser Vielfalt keine Faustregel gibt, welcher Hut zu welchem Typ passt, bestätigt Andrea Veth auf Anfrage. „Hüte betonen die individuellen Züge eines Gesichts“, erklärt die Fachfrau. Bei der Auswahl der passenden Kopfbedeckung gehe es daher ein bisschen zu wie bei Ollivander – der berühmten Zauberstab-Manufaktur in der Welt von Harry Potter & Co. „Es ist der Hut, der sein Gesicht findet“, sagt Andrea Veth mit einem Augenzwinkern. Natürlich sei auch ein bisschen Service, ein wenig Menschenkenntnis und eine Priese Fachwissen mit im Spiel, wenn ganz alltägliche Zeitgenossen von dem Hut-Virus befallen werden, der sich in vielen Fällen zu einer lebenslangen Leidenschaft entwickelt habe. „Aber alles in allem ist es pure Magie“, schmunzelt Andrea Veth. Und die können Zauberlehrlinge, Hut-Freunde und alle, die es werden wollen nun auch im Internet erleben: www.Beisel-Huete.de

Die Kutsche kommt: Traditionelles Fahren zeigt Kunst und Kultur vergangener Tage

By | Presse | No Comments

Lange Zeit waren sie aus dem Straßenbild unserer Städte verschwunden: Kutschen galten als altertümlich und die Kunst, Pferde vor einen Wagen zu spannen, geriet beinahe in Vergessenheit, angesichts der Flexibilität und Beweglichkeit, die das Automobil der modernen Gesellschaft bietet. „Einer Handvoll Liebhabern verdanken wir es, dass das ‚Kulturgut Kutsche’ im 21. Jahrhundert angekommen ist“, sagt Andrea Veth. In dritter Generation führt die gelernte Modistin ein Hutmoden-Geschäft in der Altstadt von Speyer. Mit dem „Pferde-Virus“ hatte sich die heute 44-Jährige schon als kleines Mädchen angesteckt und so finden Reiter und Fahrer bei „Hut Beisel“ eine begeisterte Ansprechpartnerin geht es um Fragen der passenden
Kopfbedeckung für alle Lebenslagen.

Die Fachfrau ist davon überzeugt, dass der Aufschwung, den die alte Kunst des Kutschfahrens genommen hat, auch der steigenden Zahl von Tourismus-Büros und Pferdesportvereinen zu verdanken ist, die Kutschen und Fahrer als Magnete für ihre Veranstaltungen entdecken. Und dabei finden sich, so Andrea Veth, auch immer mehr Freunde des traditionellen Fahrens zusammen, die das Reise- und Transportvehikel vergangener Generationen mit großem Engagement am Leben erhalten. Veth: „Es steht  nicht der Wettkampf an vorderster Stelle, sondern die Equipage an sich: Die schmucke Einheit zwischen Pferd, Wagen, Geschirr und Fahrer.“ Und wenn schon die Besatzung bei „kleinen“ Fahrturnieren an eine entsprechende Kleiderordnung gebunden ist, so wird diese bei den Traditions-Fahrten perfektioniert.

„Zu einem Muss für jeden Fahrer, der etwas auf sich hält, gehört die passende Kopfbedeckung“, sagt Andrea Veth. Besonders Interesse hat die Fachfrau dabei an den feinen Unterschieden. Ein Beispiel bieten graue und schwarze Zylinder, die im ersteren Fall signalisieren, dass der Fahrer gleichzeitig der Besitzer des Gespannes ist. Der schwarze Zylinder hingegen schmückt den Kopf des Beifahrers. Und natürlich erkennt der Eingeweihte den echten Fahrzylinder an dem schmalen Ripsband, im Unterschied zu einem Herrenzylinder, der sich mit einem breiten Bande schmücken darf.

Zu einer Stadtanspannung ist übrigens eine passende Kopfbedeckung ebenso unerlässlich wie zu einer so genannten Landanspannung. Hier jedoch treiben Baseball-Kappen und Schlapphüte dem Kenner ein Schaudern über die Kopfhaut. „Das Gesamtbild muss passen“, ist auch Andrea Veth überzeugt und empfiehlt je nach Gespann und Kutscherkleidung eine weiche Mütze, die Melone oder ein breitkrempiger Hut, „allerdings nicht das Modell ‚John Wayne’“. Vergleichbares gelte übrigens auch für Damen auf dem Kutschbock, denen die moderne Zeit erlaubt, endlich selber die Leinen in die Hand zu nehmen. „Eine echte Dame erkennt man eben zu allen Gelegenheiten“, ist Andrea Veth überzeugt und das gelte selbstverständlich auch für den stilechten Ausflug mit Pferden und Wagen. Wer mehr wissen möchte bekommt eine umfassende Beratung bei Hut Beisel in Speyer.

Ein „Klack“ für die Freiheit: Andrea Veth lädt zum Abenteuer mit Hut

By | Presse | No Comments

„Was verbindet den US-Präsidenten Abraham Lincoln mit Marlene Dietrich, Johnnie Walker, Alice Cooper und der reichsten Ente der Welt“, fragt Andrea Veth. „Der Zylinder“, schmunzelt die gelernte Modistin und verschwindet in den Winkeln ihres winzigen Geschäftes in einer Seitengasse der Speyerer Fußgängerzone. 1999 hatte Andrea Veth das Hutmoden-Geschäft im Schatten des Altpörtels von ihrer Mutter übernommen. Diese wiederum hatte den Betrieb 1972 von ihrer Mutter geerbt.

„’Hut Beisel’ gibt es in Speyer seit 1951“, verkündet Andrea Veth und taucht über eine Treppe und am anderen Ende des Erdgeschosses wieder in den Verkaufsraum ihres traditionsreichen Familien-Betriebes ein. In der Hand hält sie eine 13 Zentimeter hohe, nachtblaue, seidig glänzende Hut-Schönheit. „Das ist ein echter Chapeau Claque“, sagt Andrea Veth, „wenn auch ein kleiner.“ Dass „ausgewachsene“ Zylinderhüte Schwindel erregende Höhen erreichen, betätigt ein Blick in die Geschichtsbücher. Dort wurde das erste Auftauchen eines Seidenzylinders als das „aufregendste Ereignisse des Jahres 1797“ verzeichnet, bei dessen „beängstigendem Anblick“ Frauen in Ohnmacht gefallen seien. „Tatsächlich gab es den hohen Hut aber schon viel früher“, sagt Andrea Veth und erinnert an ein Gemälde, das König Philipp II von Spanien  mit einem Urahn der zerbrechlich wirkenden Konstruktion aus Seide, Schellack und einem komplizierten Federmechanismus, auf dem Ladentisch des Speyerer Hutladens zeigt.

Zwar seien wohl nur wenige gekrönte Häupter unter den Herren, die ihre Zylinder heutzutage bei Hut Beisel bestellen, über mangelnde Nachfrage aber kann sich die Inhaberin nicht beklagen: Ob Pferderennen, Sylvester-Ball, zur Premierenfeier, bei Hochzeiten oder zur Übergabe des Meister-Titels einer Schornsteinfeger-Innung – der Zylinder sei gefragt wie je zuvor. Nach Auskunft von Andrea Veth bilde der hohe Hut auch einen gefragten Abschluss, darf sich der Mann von Welt in Gesellschaft, und mit Smoking oder Frack präsentieren. Auch die Mitglieder einiger Freimaurer-Logen tragen den Zylinder zu besonderen Anlässen und verstehen den „Hohen Hut“ dann als ein Sinnbild für die Gleichberechtigung ihrer Mitglieder.

„Hüte waren schon immer ein Symbol der Freiheit“, sagt Andrea Veth und ist überzeugt „Männer und Hüte – das gehört irgendwie zusammen.“ Stimmt, denn als ich das kleine Geschäft in der Rossmarktstraße verlasse, trage ich einen, typischen, australischen Outback-Hut auf dem Kopf und fühle mich ein bisschen wie Crocodile Dundee. Und wer weiß, vielleicht gibt es beim nächsten Mal doch einen Zylinder.

Statt Kopfschmerz: Mit warmer Mütze den Winter genießen

By | Presse | No Comments

„Wetterfühlig“, heißt das Stichwort und jeder fünfte Deutsche ist davon überzeugt, dass unser Wetter einen bestimmenden Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden hat. Vor allem starker Wind und frostige Temperaturen sind es, die über 60 Prozent der Teilnehmer einer entsprechenden Studie die Freude an einem Spaziergang während der kalten Jahreszeit verderben. Kopfschmerzen seien in vielen Fällen die gefürchtete Folge.

Als Ursache des Schmerzes haben Fachmediziner eine Kälte bedingte  Verkrampfung der Kopfmuskulatur ausgemacht. Vorbeugend wirken Mützen, Hüte und Schals, die einerseits vor Wind und Wetter schützen und andererseits dazu beitragen können, ihren Trägern die ebenfalls unangenehmen Folgen eine Erkältung zu sparen. Auch letztere könne – bei empfindlichen Menschen – den so genannten Husten-Kopfschmerz auslösen, heißt es in einer Presseinformation. Zwar sei die Dauer der Kälte bedingten Beschwerden begrenzt, dennoch raten die Fachleute, drohende Temperaturschwankungen beim Verlassen des Hauses durch eine wärmende Kopfbedeckung auszugleichen. Hüte, Mützen und einen passenden Schal gibt es auch bei Hut Beisel in Speyer.